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Rückblick · BeYou Ferienabenteuer

BeYou Ferienabenteuer
in Wolfratshausen

Drei Tage voller Bewegung, Mut, gemeinsamer Herausforderungen und besonderer Momente.

Eindrücke vom BeYou Ferienabenteuer in Wolfratshausen

Drei Tage lang verband das BeYou Ferienabenteuer in Wolfratshausen Bewegung mit kindgerechter Persönlichkeitsstärkung. Die Kinder konnten ausprobieren, eigene Entscheidungen treffen und erleben, wie sie Herausforderungen gemeinsam bewältigen.

Jeden Tag warteten neue Bewegungsaufgaben, kleine Abenteuer und gemeinsame Missionen auf die Gruppe. Einige Kinder waren sofort mittendrin. Andere beobachteten zunächst in Ruhe, was um sie herum geschah. Sie bekamen die Zeit, die sie brauchten, und entschieden selbst, wann sie mitmachen wollten.

Oft wurde aus vorsichtigem Zuschauen schon nach kurzer Zeit echte Freude. Die Kinder bewegten sich, probierten sich aus und suchten ihren eigenen Weg durch die Aufgaben. Dabei waren sie konzentriert, lebendig, neugierig und manchmal auch sehr ehrgeizig.

Führte ein Versuch in eine andere Richtung als erwartet, entwickelten die Kinder neue Ideen. Einige versuchten es mit mehr Ruhe. Andere veränderten ihren Weg oder holten sich Unterstützung.

Besonders wertvoll waren die Momente, in denen Kinder selbst um Hilfe baten. Sie spürten: Ich darf mir Unterstützung holen und anschließend selbst weitergehen. So entstanden viele kleine Erfahrungen, bei denen die Kinder wahrnahmen, ausprobierten, entschieden und handelten. Anschließend nahmen wir uns immer wieder Zeit, um gemeinsam auf das Erlebte zu schauen.

Bewegungsaufgabe während des BeYou Ferienabenteuers

Ich darf ausprobieren.

Ich darf beobachten.

Ich darf mich entscheiden.

Ich darf um Hilfe bitten.

Und ich kann einen neuen Weg wählen, wenn der erste mich noch nicht ans Ziel führt.

Gemeinsam auf dem Weg

Die gemeinsamen Missionen gaben den drei Tagen einen besonderen Rahmen. Die Kinder achteten auf ihre Umgebung, trafen Entscheidungen und suchten gemeinsam nach Lösungen. Dabei waren Ausdauer, Mut, Aufmerksamkeit und ein guter Blick für die Gruppe gefragt.

Bei einer gemeinsamen Hütchenmission schauten sich die Kinder eine Anordnung genau an und bauten sie anschließend als Gruppe nach. Dafür mussten sie sich erinnern, ihre Beobachtungen miteinander teilen und aus mehreren Eindrücken eine gemeinsame Lösung entwickeln.

Kinder bewältigen gemeinsam eine Mission beim Ferienabenteuer
Gemeinsame Hütchenmission beim BeYou Ferienabenteuer
Kuno begleitet die Kinder durch das BeYou Ferienabenteuer

Auch Kuno lernte dazu

Kuno begleitete die Kinder durch das gesamte Abenteuer. Zu Beginn war er überzeugt, dass starke Menschen laut und schnell sind, mutig auftreten und alles sofort schaffen. Beobachten, Fehler machen und Hilfe holen gehörten für ihn zunächst kaum zu seinem Bild von Stärke.

Doch die Kinder zeigten ihm Tag für Tag, wie unterschiedlich Stärke aussehen kann. Einige gingen mutig voran. Andere schauten genau hin, entwickelten eine Idee, begannen nach einem Fehler neu oder halfen einem anderen Kind.

Bei der Abschlussmission wollte Kuno beweisen, dass er die Aufgabe allein lösen kann. An einer entscheidenden Stelle kam er nicht weiter. Er beobachtete die Gruppe und bemerkte schließlich, dass ausgerechnet er ein fehlendes Teil für den gemeinsamen Weg besaß. Kuno bot den Kindern seine Hilfe an.

Am Ende hatte er etwas Wichtiges verstanden: Er durfte selbst Hilfe brauchen und gleichzeitig anderen helfen. Gemeinsam kam die Gruppe weiter.

Schatzkarte für die gemeinsame Abschlussmission

Die Abschlussmission

Zum Abschluss waren auch die Eltern dabei. Die Kinder bündelten noch einmal alles, was sie während des Camps erlebt hatten, und bewältigten gemeinsam ihre letzte Aufgabe.

Danach wartete die Schatzkiste. Die Kinder hatten während der drei Tage vier Zahlen gesammelt. Gemeinsam setzten sie den Code zusammen und öffneten die Kiste.

Die Spannung war deutlich zu spüren. Als sich der Deckel öffnete und Karly® zum Vorschein kam, war die Freude groß. Auch einige Eltern waren von diesem Moment sichtbar berührt.

Die Schatzkiste wird beim Abschluss des Ferienabenteuers geöffnet
Karly® erscheint aus der geöffneten Schatzkiste

Was nach drei Tagen geblieben ist

Nach dem Camp erzählten Eltern, dass ihre Kinder am zweiten und dritten Tag voller Vorfreude wiederkommen wollten. Eine Familie berichtete, dass ihr Kind bei früheren Camps häufig die Lust verloren hatte. Beim BeYou Ferienabenteuer sei es morgens freiwillig und gerne wieder losgegangen.

Diese Rückmeldung bedeutet uns viel. Sie beschreibt die Atmosphäre, die wir schaffen möchten: Kinder fühlen sich sicher, treffen eigene Entscheidungen und erleben Herausforderungen in ihrem Tempo.

Auch die ersten Fragen nach einem weiteren Ferienabenteuer ließen nicht lange auf sich warten. Einige Eltern wünschten sich ähnliche Angebote an den Schulen ihrer Kinder. Dieses Interesse bestärkt uns darin, Bewegung und Kinderstärkung auch künftig miteinander zu verbinden.

Gemeinsamer Abschluss des BeYou Ferienabenteuers in Wolfratshausen

Ein Moment, der bleibt

Bei der Verabschiedung stand ein Kind plötzlich vor mir. Für einen kurzen Moment sagte es nichts und nahm mich einfach in den Arm.

Solche Augenblicke bleiben. Sie zeigen mir, warum ich BeYou aufgebaut habe und warum ich Kinder auf ihrem Weg begleiten möchte.

Drei Tage, viele kleine und große Erlebnisse und ganz viel von dem, wofür BeYou steht.

Das nächste Abenteuer kommt bestimmt.

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